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BGV Bergisch Land 1962/1963 e. V.
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12.05.2021
Unser Umzug nach Hilden

Warum sind wir umgezogen?

 

Die Beliebtheit unserer Anlage auf dem Velberter Hordtberg bei den Mitgliedern hatte in den letzten Jahren immer weiter abgenommen. Dann häuften sich die Schäden an den Eternitplatten, die repariert werden mussten. Grund war vermutlich die minderwertige Qualität der verbauten Platten. Da schon weitere Schäden abzusehen waren und wir damit rechnen mussten, in den kommenden Jahren alle Platten austauschen zu müssen, reifte der Plan, die Anlage zu verlassen.

 

Da wir aufgrund der Nutzungsvereinbarung mit dem Kletterpark komplett für die Bahnen verantwortlich waren, hätten wir die Kosten und den Arbeitsaufwand selbst leisten müssen. Das konnten und wollten wir als kleiner Verein nicht leisten - vor allem bei der geringen Beliebtheit der Anlage. Einige tausend Euro in die Anlage stecken, damit dann 3-4 Leutchen zum Trainingsabend kommen können, das hielten wir nicht für sinnvoll.

 

Suche nach einer neuen Anlage

 

Natürlich ist es nicht unbedingt einfach, eine neue Heimanlage zu finden, die einen Verein aufnimmt. Wir wollten keine großen Geldbeträge investieren, und der Arbeitsaufwand sollte sich auch in Grenzen halten. Karsten nahm Kontakt zu einer Anlage im Düsseldorfer Südpark auf. Norbert kannte eine Anlage in Leichlingen. Aber so ganz das Richtige war das nicht.

 

Dann stießen wir auf die Anlage im Hildener Stadtpark. Hier war bis 2014 schon mal ein Verein ansässig, der KGC Hilden. Die verkehrsgünstige Lage fanden wir sehr gut, auch im Hinblick auf unsere verstreuten aktiven Mitglieder. Autobahnen, Bahnhöfe, Bushaltestelle, alles in der Nähe. Den angrenzenden Stadtpark hatte die Stadt Hilden mit einer Menge Geld deutlich attraktiver gemacht.

 

Die Anlage selbst war jahrelang nicht wirklich gepflegt worden, machte aber trotz der "Patina" einen soliden Eindruck. Immerhin waren in den letzten Jahren einige Hindernisse erneuert worden. Nur die Radkappen waren irreparabel kaputt. Aber insbesondere an den Platten waren so gut wie keine Schäden festzustellen.

 

Der erste Kontakt mit dem Pächterehepaar Damigella war fast zu gut, um wahr zu sein. Sie waren bereit, uns die Anlage ohne finanzielle Gegenleistung nutzen zu lassen - wenn wir die Bahnen in Ordnung halten. Aber das hatten wir ja sowieso vor.

 

Wir organisierten eine Begehung mit unseren Mitgliedern und schnell war klar: das soll unsere neue Heimanlage werden!

 

Instandsetzen & Reinigen

 

Dann begannen wir damit, die Anlage zu "erobern". Erstmal musste der Dreck von den Bahnen. Ein bisschen unterschätzt hatten wir das schon. Insbesondere Geradschlag und V mussten einige Stunden mit Kärcher und händisch mit Glitzi-Schwämmen bearbeitet werden, um wieder vorzeigbar zu werden.

 

Aber "Dank" Corona hatten die Mitglieder wenig Anderes vor, und fast an jedem Wochenende konnten fleißige Helfer an der Anlage arbeiten.

 

Nach den Bahnen kamen dann die großen Flächen mit Waschbetonplatten dran. Die Moosschicht wurde erst grob mit Drahtbesen abgekratzt und dann abgekärchert. Eine sehr schlammige und zeitraubende Angelegenheit. Fertig sind wir damit immer noch nicht, aber es sieht schon deutlich besser aus.

 

Auch Reparaturen standen einige an. Am unspielbaren Teller (Gefälle nach vorne ohne Kante zum Ablauf) wurde ein Edelstahlblech eingebaut, um oben eine kleine Kante zu erhalten, die die Bälle auf dem Teller hält.

 

Die defekten Radkappen wurden entfernt, so das aus der Bahn ein Geradschlag wurde. Die mittlere Platte am Blitz musste angehoben und nivelliert werden, um die Übergänge erträglich zu machen.

 

Die schlechtesten Plattenübergänge an Niere und Fenster wurden neu gespachtelt.

 

Auch die tollen Edelstahlhinternisse Raute und Niere, die uns Jörg "Ömmes" Krane mal für die Velberter Anlage angefertigt hatte, haben einen neuen Platz gefunden.

 

Und irgendwann kamen wir dann auch mal wieder zum Minigolf spielen! Mittlerweile sind alle 18 Bahnen gut spielbar. Einige Trainingsrunden wurden mittlerweile gespielt, die ersten 20er Runden sind schon gefallen. Eine 18 erscheint auch nicht utopisch.

 

Die Anlage hält außer dem Fenster keine anspruchsvollen Hindernisse bereit. Dafür muss an einigen Bahnen (Winkel, Mittelhügel und besonders Stäbe) mit herausfordernden Putts gerechnet werden. Manche Bahnen haben deutliches Gefälle und erfordern daher präzises Tempo. Einige ungewöhnliche Schlagvarianten gibt es auch. Doppelwelle mit einem extrem toten Ball auf direkten Kullerrücklauf. An der Schleife geht der Ball an der "falschen" Seite am Loch vorbei und muss genau präpariert werden, um den richtigen Bogen zum Loch zu finden.

 

Mittlerweile haben wir auch einen vielversprechenden Kontakt zur Stadt Hilden aufgebaut. Die Stadt hat uns recht kurzfristig neue Radkappen spendiert, die demnächst verbaut werden.

 

Es gibt immer noch Einiges zu tun, aber wir freuen uns schon sehr auf die ersten Wettkämpfe auf unserer neuen Anlage - daher haben wir auch gerne 2 Teams für die German Team Challenge gemeldet.

 

Der Vorstand bedankt sich auf diesem Weg bei allen fleißigen Helfern!

 

Simon Schneider, BGV Bergisch Land

 

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Neues aus dem Verein 2021